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  Rekultivierung und Kiesabbau    
       
 

Schon seit den 60er Jahren wird in den Weilbacher Kiesgruben Kies abgebaut. Das geschah jedoch lange Zeit ohne verbindliche Regelungen und schädigte das Gelände schwer: eine mondkraterartig zerstörte Landschaft war das Ergebnis. Durch die Gründung der GRKW, Anfang der 80er Jahre, wurde diese Landschaftszerstörung gestoppt und der Kiesabbau in geregelte Bahnen gelenkt.

Heute wird vor dem Kiesabbau ein Rekultivierungsplan aufgestellt. Dieser bestimmt, wie das Gelände nach Kiesabbau und Rekultivierung genutzt werden soll. Für die aktuell bestehenden Kiesgruben sind nach dem Auffüllen mit Erdaushub weitere Aufforstungen vorgesehen. Anschließend werden sie Bestandteil des Regionalparks RheinMain. Mit dem Geld aus dem kontrolliertem Kiesabbau und der Verfüllung der Gruben finanziert die GRKW die Rekultivierungsarbeiten und betreibt drei Projekte: das Naturschutzhaus, die Flörsheimer Warte und den Regionalpark Rhein Main Pilot gGmbH.

So bezahlt der Kiesabbau seine eigene Rekultivierung und darüber hinaus Umweltbildungsarbeit für die Region! Unsere Arbeit ist der sichtbare Beweis, dass wirtschaftliche Tätigkeit und verantwortliches Handeln gegenüber der Natur in Einklang gebracht werden können. Die Main-Taunus-Recycling GmbH (MTR) ist hierbei unser wichtigster Partner.

Nebenbei zeigt das Beispiel GRKW übrigens, dass Städte und Landkreise vorzüglich und fruchtbar zusammenarbeiten und schwierige Aufgaben in der Region gemeinsam lösen können – über Stadt- und Parteigrenzen hinweg.

GRKW,
Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach mbH
Frankfurter Straße 76
65439 Flörsheim
Telefon: +49 (0) 6145 / 93636-30
Telefax: +49 (0) 6145 / 93636-42

 
geordneter Kiesabbau seit 80er Jahren
 
Quarz und Bundsandstein sind die vorherrschenden Gesteinsarten
       
  Kies und Sand wird nach Körnungen sortiert